Nico Schlotterbeck | Borussia Dortmund

Schlot­ter­beck-Klau­sel: Drei Klubs dürfen zugreifen

15.04.2026 - 09:01 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Nach der Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund sind nun weitere Details bekannt geworden. Wie Sport Bild berichtet, enthält der bis 2031 datierte Kontrakt eine Ausstiegsklausel – allerdings mit klaren Einschränkungen.

Demnach kann die Klausel bereits im kommenden Sommer aktiviert werden und liegt im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro. Auffällig: Sie gilt nur für drei festgeschriebene Topklubs, darunter der Liverpool FC und Real Madrid. Der FC Bayern München zählt laut BILD-Informationen hingegen nicht zu diesen Optionen.

Zeitlich begrenzte Option


Ein weiteres wichtiges Detail betrifft die Laufzeit der Klausel. Diese ist nicht über das gesamte Transferfenster hinweg gültig, sondern läuft bereits im Juli (rund um das Endspiel der Weltmeisterschaft) aus. Für den BVB bedeutet das: Im Falle eines Abgangs bleiben rund sechs Wochen, um auf dem Markt zu reagieren und Ersatz für die neue Saison zu verpflichten.

Balance zwischen Sicherheit und Flexibilität


Mit der Gestaltung des Vertrags haben die Dortmunder Verantwortlichen einen Mittelweg gefunden. Einerseits bindet man Schlotterbeck langfristig, andererseits bleibt durch die Klausel eine gewisse Flexibilität bestehen.

Zugleich verhindert der Klub, dass der Innenverteidiger perspektivisch in sein letztes Vertragsjahr geht – ein Szenario, das intern unbedingt vermieden werden sollte.

Ob einer der berechtigten Klubs im Sommer ernst macht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Personalie Schlotterbeck bleibt trotz Verlängerung ein heißes Thema.


LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
3,24 Note
3,21 Note
3,35 Note
2,91 Note
Saison
2022/23
2023/24
2024/25
2025/26
Einsätze
28
33
23
28
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  • KOMMENTARE
  • 15.04.26

    Kloppo hat den guten Draht zu Aki, der sein Bild noch immer neben dem Bett stehen hat, genutzt und der dritte Verein ist Leipzig. Die müssten dann auch nur 50 Mio. zahlen, Liverpool und Real 60.

  • 15.04.26

    3. Option ist Delay Sports

  • 15.04.26

    Der dritte Verein muss die einzig wahre Borussia aus MG sein!

  • 15.04.26

    Plottwist:
    Es ist keiner der 3 Clubs bekannt, aber man braucht nur 1 offen lassen, damit die Lüge nicht heraus kommt :D

  • 15.04.26

    dritte Option dann der HSV!!!!!!

  • 15.04.26

    Die Klopp-Ära bei Liverpool FC war ein klarer Ausreißer nach oben. Seit den 90ern ohne Jürgen Klopp kein Ligatitel und nur einmal die Champions League gewonnen. Vor diesem Hintergrund wirkt es für mich aus Sicht von Nico Schlotterbeck eher riskant bzw. sportlich nicht unbedingt sinnvoll, jetzt zu diesem Zeitpunkt zu dem Verein zu wechseln, da Liverpool ohne diese Ausnahmephase eher nicht dauerhaft auf dem Niveau eines absoluten Topklubs unterwegs ist.

    • 15.04.26

      Naja nur weil jemand von der Klausel gebrauch machen würde bekommt er ihn ja nicht sofort. Wenn es nico zu dem Zeitpunkt beim FCL nicht gefällt muss er ja nicht annehmen.

      Bin jedoch anderer Meinung. Bis aug Manchester City gibt es in der Premier League keinen klaren titelgeber und wenn da guardiola bald weg gehen sollte kann das auch einiges durcheinander bringen und Liverpool ist idr ein Kandidat für die top 4. Und das in der momentan angesagtesten Liga der Welt.

    • 15.04.26

      Das mag sein, aber gegenüber Dortmund sind sie halttrotzdem ein Topclub mit einer deutlich größeren Geldbörse

    • 15.04.26

      Topclub kann man auch auf die Historie und Bedeutung im Fußball ableiten, mus snicht immer was mit Erfolg zu tun haben.. United ist auch ein TOP CLUB..

    • 15.04.26

      @Ribasda es geht mir gar nicht darum dass er evtl mit Glück sofern er bei Liverpool unterschreibt, in seinen 5 Jahren Vertrag 1 mal die Premier League gewinnt sondern dass das Liverpool unter Jürgen Klopp nicht dass normale Liverpool seit den 90ern ist und war. Viele haben hier einfach nur Liverpool seit Kloppo aufm Schirm und vergessen dass der Verein davor 25 Jahre lang kein absoluter Top Club war. Wenn ich also aus Schlotterbecks Sicht entscheiden würde und der Verein gibt mir eine Klausel aber nur für ganz wenige Teams dann würde ich aus Gesamtsicht ganz sicher stand jetzt nicht den FC Liverpool wählen. Wenn er Titel gewinnen will, auch langfristig soll er zu Real Madrid, Barcelona oder Bayern München(auch wenn viele es hier nicht hören wollen) gehen.

    • 15.04.26

      Checke deinen Punkt das vor Klopp nicht so viel ging, aber es war schon immer ein geiler Traditionsverein, der jetzt auch seit Jahren oben mitspielt. Wir reden hier übrigens über den amtierenden englischen Meister, also verstehe ich die Diskussion gar nicht. Nicht jeder will den einfachen Weg gehen und zu Real oder Bayern wechseln nur um Titel zu gewinnen. Das Gesamtpaket muss doch passen.

    • 15.04.26

      Klar seine Argumentation ist ja verständlich aber die Erklärung leuchtet mir nicht ein. Er unterschreibt ja auch nicht bei Lyon weil die mal gut waren und Paris damals nicht gut. Seit klopp ist Liverpool wieder ein topclub der Premier League und deswegen zählt doch nur das hier und jetzt und nicht wie es davor war. Man City war vor guardiola auch nichts und deswegen sollte man da jetzt nicht unterschreiben um Titel zu gewinnen?

    • 15.04.26

      @Ribasda
      Die letzten Jahrzehnte in England zeigen ziemlich klar: Wenn prägende Trainer wie Alex Ferguson oder Arsène Wenger gehen, folgen oft längere Übergangsphasen ohne garantierte Top-Dominanz. Der ‚Topclub-Status‘ ist also nichts Dauerhaftes, sondern stark von solchen Trainer-Ären abhängig.
      Genau deshalb ist das Argument ‚geh einfach zum aktuellen Topclub‘ zu kurz gedacht. Das Team, das Jürgen Klopp über Jahre aufgebaut hat, wird es so nicht mehr geben – jetzt beginnt zwangsläufig ein neuer Zyklus.
      Wenn ein Spieler wie Nico Schlotterbeck Teil dieses Umbruchs sein will, kann das absolut Sinn machen. Man sollte aber auch ehrlich sagen: großer sportlicher Erfolg ist dort in nächster Zeit eher ein Risiko bzw. eine Wette auf die Zukunft als ein sicherer Schritt.

    • 15.04.26

      Deshalb ist es doch eine geile Herausforderung. Weil alle eine volle Geldbörse haben, gibt es da eben nie Garantierte Top-Dominanz. Dazu kommt, dass nach klopp direkt die Meisterschaft geholt wurde, außerdem top Spieler verpflichtet. Dass es nach dem erfolg erstmal ein Jahr gibt, wo einige Spieler "Satt" sind ist doch auch normal. Slot fliegt jetzt, Alonso kommt und wenn man dann in der Konstellation unter den Vorraussetzungen nicht gerne bei Liverpool spielen möchte als Spieler, dann weiß ich auch nicht mehr 😅

    • 15.04.26

      Geile Herausforderung, möglicher Trainerwechsel, neues Projekt – du beschreibst gerade eigentlich perfekt, warum es ein Risiko ist 😄
      Ist ja auch völlig okay, wenn man darauf Bock hat. Aber dann ist es halt kein sicherer Top-Schritt mehr, sondern eher die Hoffnung, dass das nächste Projekt genauso funktioniert wie unter Jürgen Klopp.