SV Werder Bremen | 1. Bundesliga

Top-Elf-Prog­no­se: SV Werder Bremen im Check

14.08.2026 - 16:52 Uhr Gemeldet von: Bennet Stark | Autor: LigaInsider

In diesem Top-Elf-Check richten wir den Fokus auf den SV Werder Bremen. An der Weser wird nach dem abgewendeten Super-GAU der Vorsaison der sportliche Reset-Knopf gedrückt. Die Vereinsführung um Clemens Fritz zieht nach dem späten Klassenerhalt auf Platz 15 die Konsequenzen aus einer zähen, von spielerischer Armut geprägten Spielzeit und leitet an der sportlichen Basis einen Kurswechsel ein.

Cheftrainer Daniel Thioune, der die Mannschaft erst im Februar stabilisierte, darf sein Konzept nun erstmals in einer vollen Sommervorbereitung implementieren. Thioune verordnet dem Team ein variables 4-3-3-System, das auf maximale Intensität und bedingungsloses Gegenpressing getrimmt ist.

Das neue taktische Kleid offenbart beim Blick auf das Personal allerdings weiterhin einige Risse. Zwar konnte die Torwart-Rochade nach dem Abgang von Mio Backhaus durch den fixen Transfer von Karl Hein sowie die spätere Verpflichtung von Alexander Schlager schnell gelöst werden, auf mehreren Feldpositionen besteht aber weiterhin Handlungsbedarf.

Update: Romano Schmid hat den Verein inzwischen verlassen und sich Frosinone Calcio angeschlossen. Für den Österreicher kassiert Werder rund 8,5 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen. Geld, das neben den Backhaus-Einnahmen gut zu gebrauchen ist. Im zentralen Mittelfeld ist auch schon prompt ein Neuzugang im Anflug. Gleichzeitig bleibt ein Verkauf von Karim Coulibaly ein mögliches Szenario zur Einnahmeerzielung. Werder hat seine ursprüngliche Preisvorstellung von rund 40 Millionen Euro inzwischen deutlich gesenkt und wäre laut BILD bei 25 bis 30 Millionen Euro gesprächsbereit.

Torwart: Ein logischer Transfer


Top-Elf: Karl Hein (24)
Nachdem Mio Backhaus für eine stattliche Summe von 12 Millionen Euro plus 3 Millionen an möglichen Boni zum SC Freiburg gewechselt ist, hinterlässt er an der Weser eine Lücke, die nun Hein schließen soll. Der 24-Jährige fungierte in der abgelaufenen Spielzeit noch als die Nummer zwei, wusste aber im Saisonverlauf – insbesondere bei seiner zweiwöchigen Vertretung am 5. und 6. Spieltag – auf ganzer Linie zu überzeugen. Das dürfte mit ein Hauptgrund gewesen sein, warum Werder nicht lange fackelte, die vertraglich verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von rund 3 Millionen Euro zog und Hein fest vom Arsenal FC verpflichtete. Mit dem 1,93 Meter großen Hünen im Kasten, der vom Klub auch offiziell als neue Nummer eins bezeichnet wurde, dürfte Werder auf der Torwartposition für die anstehende Saison gut aufgestellt sein.

Mit Alexander Schlager (30) hat Werder inzwischen einen weiteren Torhüter verpflichtet, der Karl Hein im Kampf um den Stammplatz herausfordern soll. Der österreichische Nationalkeeper bringt reichlich Erfahrung mit und stand auch bei der Weltmeisterschaft zwischen den Pfosten. Hier könnte sich noch ein spannendes Duell entwickeln. Hein geht jedoch als Nummer eins in die Saison.

Abwehr: Auf den Außen besteht weiter Bedarf


Rechter Außenverteidiger: Mitchell Weiser (32) | Alternative: Neuzugang
Nach dem Abgang von Leihspieler Yukinari Sugawara klafft auf der rechten Abwehrseite aktuell noch ein Loch. Routinier Mitchell Weiser hat hier aktuell die Nase vorne. Nach seinem bitteren Kreuzbandriss und dem damit verbundenen Komplettausfall in der Vorsaison brennt der 32-Jährige auf sein Comeback. Im fitten Zustand ist er eine wichtige Achse im Bremer Spiel – allerdings verlangt ihm die Rolle in der Viererkette defensiv deutlich mehr ab als seine frühere Paraderolle auf der Schiene.

Werder möchte auf dieser Position weiterhin extern nachlegen. Gerade nach Weisers langer Verletzungspause wäre es riskant, ohne weitere vollwertige Option auf der rechten Abwehrseite in die Saison zu gehen. Einen konkreten Kandidaten, den wir bereits fest mit dieser Planstelle verbinden würden, gibt es aktuell jedoch nicht.

Rechter Innenverteidiger: Amos Pieper (28) | Alternative: Oskar Wójcik (23)
Pieper gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den wenigen Konstanten im Bremer Defensivverbund. Selbst eine wochenlange Zwangspause aufgrund einer Risswunde am Knie warf den Innenverteidiger nicht dauerhaft aus der Bahn. Stand er voll im Saft, war Pieper in der Hintermannschaft der Grün-Weißen absolut gesetzt und strahlte Stabilität aus. Ausgestattet mit einem langfristigen Arbeitspapier bis 2029 wird der 28-Jährige auch in der kommenden Saison eine tragende Säule in den sportlichen Planungen einnehmen.

Werder hat sich in der Innenverteidigung allerdings gewappnet. Mit Oskar Wójcik wurde ein Spieler verpflichtet, der das Zeug zur Soforthilfe hat. Der Pole hat in seiner Heimat eine gute Entwicklung genommen und in diesem Jahr sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben.

Linker Innenverteidiger: Marco Friedl (28)
Um den Werder-Kapitän rankten sich in diesem Transfersommer zwischenzeitlich Spekulationen um einen Abgang. Aktuell deutet jedoch vieles auf einen Verbleib hin. Bleibt Friedl an Bord, ist ihm der Platz als linker Innenverteidiger sicher.

Update: Nicht mehr als direkte Alternative in unserer Top-Elf führen wir Karim Coulibaly. Das liegt weniger an seinen sportlichen Qualitäten als an der weiterhin offenen Transfersituation. Nachdem Werder zunächst rund 40 Millionen Euro für den 19-Jährigen aufgerufen haben soll, wären die Bremer inzwischen laut BILD bei einem Angebot zwischen 25 und 30 Millionen Euro gesprächsbereit. Ein konkreter Abnehmer hat sich bislang allerdings nicht gefunden. Coulibaly reiste entsprechend auch mit ins zweite Trainingslager nach Harsewinkel.

Linker Außenverteidiger: Olivier Deman (26) | Alternative: Felix Agu (26)
Deman hat sich nach seiner Rückkehr in der zweiten Saisonhälfte festgebissen und zeigte sich dabei als verlässlicher Linksverteidiger. Damit konnte der Belgier, der 2023 für rund 4 Millionen Euro von Cercle Brügge an die Weser wechselte, erstmals über einen längeren Zeitraum nachhaltig im Werder-Trikot überzeugen. Aufgrund dieser Leistungen hat er auf der linken Abwehrseite aktuell die Nase vorn.

Agu bleibt grundsätzlich ein ernsthafter Konkurrent, wird aber weiterhin von körperlichen Problemen ausgebremst. Der 26-Jährige verpasste aufgrund seiner Beschwerden auch das zweite Trainingslager. Wann er wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigen kann, lässt sich derzeit nicht verlässlich prognostizieren. Das verschafft Deman zumindest zum Saisonstart einen zusätzlichen Vorteil im Konkurrenzkampf.

Mittelfeld: Schmid-Abgang reißt eine neue Lücke


Defensives Mittelfeld: Senne Lynen (27)
Der Sechser hat zwar zweifellos nicht seine allerbeste Saison hinter sich, bleibt auf der defensiven Schlüsselposition im Bremer Mittelfeld aber dennoch vorerst unantastbar. Der Belgier besticht primär durch seine defensiven Qualitäten: Mit seiner Übersicht und vielen wichtigen Ballgewinnen ist er in der Lage, den Raum vor der Abwehrkette abzusichern – eine Qualität, die gerade im neuen 4-3-3-System mit einer echten, alleinigen Sechs absolut wichtig ist. Hinzu kommt seine enorme Bedeutung abseits des Rasens: Lynen hat sich an der Weser längst zu einem echten Führungsspieler entwickelt, der auch in der Kabine eine gewichtige Rolle einnimmt.

Zentrales Mittelfeld: Jens Stage (29) | Alternative: Neuzugang
„Jens Stage war sicherlich die Lebensversicherung in dieser Saison, aufgrund der vielen Tore, die er geschossen hat, aufgrund der Art und Weise, wie er diese Mannschaft geführt hat“, lobte Cheftrainer Daniel Thioune seinen Mittelfeldmotor vor wenigen Wochen überschwänglich. Ein Wechsel zur TSG Hoffenheim, mit der sich Stage zwischenzeitlich bereits einig war, ist inzwischen vom Tisch. Damit bleibt der Däne für uns zunächst klar in der Top-Elf.

Ganz ausgeschlossen ist ein später Abgang dennoch nicht. Sollte bei Stage noch einmal Bewegung hineinkommen, müsste Werder entsprechend reagieren und einen externen Spieler mit Startelfpotenzial verpflichten. Deshalb bleibt ein möglicher Neuzugang als Alternative hinter ihm aufgeführt.

Zentrales Mittelfeld: Neuzugang | Alternative: Chuki (22)
Hier hat sich die Ausgangslage inzwischen grundlegend verändert. Romano Schmid ist nicht länger Teil der Planungen, sondern hat Werder nach sechs Jahren verlassen und sich Frosinone Calcio angeschlossen. Damit verliert Bremen einen langjährigen Leistungsträger und kreativen Fixpunkt im Zentrum, den es entsprechend zu ersetzen gilt.

Update: Mit Ludovit Reis (26) hat ein Spieler den Kader zumindest schon mal erweitert. Er wechselt von der Club Brügge KV an die Weser. Nach übereinstimmenden Berichten wird für den früheren HSV-Kapitän lediglich eine vergleichsweise geringe Ablöse fällig. Reis ist am Freitag bereits nach Bremen gereist, um den Transfer zu finalisieren. Der Deal ist offiziell. Der Niederländer kommt aus einem schwierigen Jahr: Einen großen Teil der Saison verpasste Reis verletzungsbedingt, konnte sich insgesamt nicht in Brügge durchsetzen. Bundesliga-Erfahrungen kann er obendrein nicht vorweisen. Es bleibt abzuwarten, wie er sich in Bremens Hierarchie sportlich einordnet.

Chuki bleibt als Herausforderer im Blick. Die ersten Vorbereitungswochen verliefen für den Spanier vielversprechend, und gerade während Schmids Abwesenheit übernahm er bereits Verantwortung bei Standards. Gleichzeitig soll dem 22-Jährigen nach seinem Wechsel weiterhin Zeit zur Eingewöhnung gegeben werden.

Angriff: Gleich zwei Plätze bleiben offen


Rechtsaußen: Neuzugang | Alternative: Justin Njinmah (25)
Auf dem rechten Offensivflügel klafft im 4-3-3-System weiterhin eine Lücke. Mitchell Weiser wird defensiv als Rechtsverteidiger gebraucht, während Chuki aktuell verstärkt für das Zentrum eingeplant wird. Die sportliche Leitung beschäftigt sich deshalb weiterhin mit Verstärkungen für die Offensive.

Update: Die Personalie Eren Dinkçi rückt derzeit wieder stärker in den Fokus. Es laufen Verhandlungen. Seine baldige Rückkehr an die Weser ist realistisch.

Bis dahin bleibt Njinmah die naheliegende interne Alternative. Mit seiner enormen Grundschnelligkeit kann er jede Abwehrreihe vor Probleme stellen, ließ in der vergangenen Saison vor dem Gehäuse allerdings noch zu oft die letzte Kaltschnäuzigkeit vermissen. Auch seine eigene Zukunft war in diesem Sommer zeitweise offen.

Stürmer: Neuzugang | Alternativen: Cedric Itten (29), Salim Musah (20)
Die Planstelle im Sturmzentrum bleibt eine der größten Baustellen im Bremer Kader. Werder hat mit Cedric Itten bereits reagiert und einen körperlich starken Mittelstürmer verpflichtet. Der Schweizer bringt die benötigte Wucht für die Box mit und ist im System von Thioune als verlässlicher Wandspieler sowie wertvolle Option eingeplant. In unserer Prognose sehen wir ihn aktuell aber eher als Herausforderer denn als klare Nummer eins. Deshalb hält Werder weiterhin Ausschau nach einem weiteren Angreifer mit Startelfpotenzial. In den vergangenen Tagen kursierten dafür verschiedene Namen.

Aus dem Schatten des Werder-Nachwuchses heraus wittert zudem Salim Musah seine Chance. Der junge Stürmer hat in der Rückrunde erste Spuren hinterlassen und weiß weiterhin zu gefallen. Thioune hat ihm bereits Hoffnung auf zusätzliche Spielminuten gemacht.

Linksaußen: Samuel Mbangula (22)
Mit einer Ablöse von rund 10 Millionen Euro ging Mbangula als zweitteuerster Transfer der Vereinsgeschichte mit einer riesigen Erwartungshaltung in seine Premierensaison. Erfüllen konnte er diese im ersten Jahr allerdings nicht. Der Belgier fand kaum Bindung zum Spiel, wurde phasenweise auf der ungeliebten linken Schienenposition eingesetzt und fand sich in der Rückrunde meist nur noch auf der Bank wieder.

Das Vertrauen der sportlichen Führung in das Potenzial des 22-Jährigen ist dennoch ungebrochen. Im neuen 4-3-3-System darf Mbangula nun endlich auf seiner Lieblingsposition, dem linken Flügel, ran. Wir glauben weiterhin daran, dass ihm im zweiten Jahr der Durchbruch an der Weser gelingen kann.

Fazit


Der SV Werder Bremen begibt sich in der neuen Spielzeit auf eine sportliche Gratwanderung. Die Handschrift von Daniel Thioune ist klar erkennbar: Der Coach will weg vom reinen Reagieren und der Mannschaft einen aktiven, mutigen Offensivstil einimpfen. Die endgültige Qualität der Mannschaft hängt allerdings weiterhin stark davon ab, was in den verbleibenden Wochen auf dem Transfermarkt passiert.

Besonders der Abgang von Romano Schmid verändert die Situation im Mittelfeld. Mit Ludovit Reis steht zwar bereits ein konkreter Nachfolger vor der Tür, dennoch muss sich erst zeigen, wie schnell der Niederländer nach seinem schwierigen Jahr in Brügge wieder sein bestes Niveau erreicht. Stage und Lynen bilden weiterhin wichtige Fixpunkte, Chuki lauert dahinter auf seine Chance.

Offensiv sind sogar zwei Positionen in unserer Top-Elf noch für externe Verstärkungen reserviert. Itten, Njinmah und Musah bleiben wichtige interne Optionen, aktuell sehen wir Werder auf beiden Positionen aber weiterhin mit Bedarf für zusätzliche Startelfqualität.

Auch die Defensive ist noch nicht endgültig fertiggestellt. Rechts hinten soll ein weiterer Spieler kommen, während Agues anhaltende körperliche Probleme die Optionen auf den Außen zusätzlich einschränken. Hinter Coulibaly steht derweil weiterhin ein großes Transferfragezeichen. Sollte Werder den 19-Jährigen noch für eine hohe Ablöse verkaufen, würde das den finanziellen Spielraum für die letzten Baustellen deutlich erhöhen.

Wir freuen uns über eure Unterstützung


Eines liegt uns besonders am Herzen: Diese Prognose ist keineswegs in Stein gemeißelt, sondern soll als Steilpass für den gemeinsamen Austausch mit euch dienen. LigaInsider lebt traditionell von der Diskussion mit der Community. Wir haben eure Kommentare, Einschätzungen und Argumente permanent auf dem Schirm und nutzen euer Feedback liebend gern, um unsere Top-Elf in den kommenden Wochen kontinuierlich anzupassen.

Deshalb übergeben wir das Wort jetzt an euch: Glaubt ihr, dass Samuel Mbangula im neuen 4-3-3 der Durchbruch gelingt? Wo muss Werder dringend nachlegen? Schreibt uns eure Meinung und eure persönlichen Wunsch-Aufstellungen gerne unten in die Kommentare!

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Quelle: LigaInsider

  • KOMMENTARE
  • 15.08.26

    Erevbenagie ist nicht einmal eine kurze Erwähnung wert?

  • 07.08.26

    Die letzten male war ich mit ein paar Positionen nicht wirklich einverstanden. Dieses mal würd ich genau so mitgehen. Sowohl mit den ersten Optionen, als auch mit den Alternativen.

  • 07.08.26

    Meine Traumaufstellung folgt hier. Man wird ja wohl nochmal träumen dürfen. Weiser auf RV sollte interpretiert werden wie in einem Kommentar weiter unten von mir.

    —————————-Bobcek——————--
    —Mbangula———————————-Chuki———————————————————-
    ———-Stage—-—————Schmid———-
    —————————-Lynen———————-
    —Agu——————————————Weiser
    —————Friedl—————Woijcek————
    ———————————————————-
    —————————Hein————————

    Mittelfeld:
    Ich hoffe das Schmid verkauft wird - falls nicht sollte er eine 8rer Rolle einnehmen. Ich denke man muss sich entscheiden wie viele Leute man sehr offensiv spielen lässt und Schmid hat nicht gezeigt, dass er selbst im letzten Drittel besonders torgefährlich wird daher sollte er lieber eine Position weiter zurück - nicht mehr als klassischer 10er sondern wenn man so will den Iniesta Part aus dem Guardiola Barca.(eig kein Vergleich aber jeder weis was gemeint ist). Stage muss bleiben!! Skelly hat ne super Vorbereitung gespielt und als backup mit stalmach und Soylu wirklich sehr in Ordnung aufgestellt. Auch die anderen beiden konnten sich positiv zeigen. Covic hängt etwas hinterher.

    Sturm:
    Bobcek, Itten und Musah im Sturm sind super Alternativen und können auch gut eingesetzt werden wenn wir in der Nachspielzeit noch das 1:1 gegen Paderborn schiessen müssen. Bobcek errinert mich sehr an den Jungen Lewandowski bevor er nach Deutschland kam. Schnell, kopfballstark, kann mit beiden Füßen spielen, drahtig aber robust im Zweikampf.
    Die Einwechselungen für vorne außen sind Njinmah und Grüll. Halte von beiden wenig, aber als Einwechsler können die das Spiel schon nochmal verändern.

    Verteidigung:
    In der IV sind wir ordentlich aufgestellt wenn wir die Verletzungen und roten Karten mal minimieren könnten. Habe mich für Woijcek und Friedl entscheiden. Coulibaly sollte im besten Fall verkauft werden. Er ist super aber wir brauchen das Geld.
    Auf AV würde ich noch einen Spieler fest und evt sogar noch einen auf Leihbasis holen.

  • 07.08.26

    Mbangula holen?

  • 31.07.26

    Ich hätte mich so sehr über die alten Podcasts zur Vorbereitung gefreut...

  • 31.07.26

    Ich sag nur so viel: „Jeder ist seines Glückes Schmid“

  • matti42
    4 Fragen 0 Follower
    matti42
    31.07.26

    Das Wort "Premierensaison" bei Grüll würde ich mal überdenken, der Mann ist seit 24 da

  • 17.07.26

    Verstehe nicht ganz, wieso Schlager keine Option ist. Ich rechne auch Recht klar mit Hein aber es klingt schon danach, als hätte Schlager eine nicht ganz unrealistische Chance aufs Tor. Vor allem wenn es ja um die gesamte Spielzeit geht könnte es (hoffentlich nicht!) passieren, dass Hein doch nicht so spielt wie erhofft (was durch seine wenigen Einsätze und Laliga Saison jetzt nicht unrealistisch ist) und dann nach paar Spieltagen Schlager reinrutscht.

    • 17.07.26

      Ich denke wenn Hein fit bleibt und keine wirklich schwache Vorbereitung spielt wird er als Nr. 1 in die Saison gehen. Natürlich demontiert man Schlager nicht, indem man sagt, dass er die klare Nr. 2 ist.

    • 17.07.26

      Ja klar aber ich würde denken, dass er trotzdem eine Alternative in der Top 11 sein könnte, da Hein eben noch nicht bewiesen hat Konstant so zu spielen, häufiger Handverletzung hatte und Schlager jetzt auch kein so schlechter Keeper ist

    • 18.07.26

      Hein wurde als Nummer 1 offiziell vorgestellt. Schlager steht bereit wenn Hein schlecht spielt oder sich verletzt. Also Hein müsste schon desaströs spielen in der Vorbereitung, dass er nicht mal an den ersten Spieltagen spielt.

    • 20.07.26

      https://www.butenunbinnen.de/sport/werder-torwart-konkurrenzkampf-hein-schlager-100.html

    • 20.07.26

      https://www.deichstube.de/news/werder-bremen-nummer-eins-alexander-schlager-mit-ansage-im-konkurrenzkampf-ums-tor-karl-hein-bundesliga-94406182.html

    • 31.07.26

      Die Thematik verdeutlicht sich nun auch nochmal nach diversen persönlichen Interviews mit Schlager, dass er sich seiner Rolle als Herausforderer absolut bewusst ist. Deswegen ist er auch weiterhin keine Alternative.

  • 17.07.26

    Musah?

    • 17.07.26

      Würde ich jetzt auch nicht als Option in die Top 11 stellen. Kann mir schon vorstellen, dass er einige Minuten bekommt und paar Mal startet, vor allem zum Ende hin aber Top 11 halte ich jetzt auch erstmal für Recht unwahrscheinlich

  • 03.07.26

    Und wo wir schon dabei sind und ihr ja um unsere Meinung fragt: ich würde bei Werder weder auf der Schiene auf Culbreath setzen, noch sehe ich bei der Werder "Werkself" ein Luxusproblem in der Doppelspitze.

  • 03.07.26

    Kann mir jemand erklären, wieso man Agu hier unbedingt auf die rechte Seite setzen will? Seit 2023 spielt Agu zu größten Teilen Links (inklusive letzter Saison trotz Weisers Verletzung). Und jetzt soll, wenn Agu und Weiser fit sind, einer von denen eher auf die Bank, als dass Agu ganz normal auf seiner Stammposition eingesetzt wird?
    Und als Rechtsaußen wird dann wieder Agu aufgezählt? Als defensiver Gegenpart zu Weiser? Also das ist wirklich nicht böse gemeint aber ihr sagt wirklich: der defensiv nicht so starke und offensiv starke Weiser wird in die Abwehr gesteckt und um das auszugleichen wird der defensiv stärkeren Agu in den Angriff gestellt? Mal abgesehen davon, dass das jeglicher Erkenntnis der letzten Jahre widerspricht und niemals passieren wird, die Logik ist ja so als würde man sagen: Olise wird als Rechtsverteidiger benötigt und um seinen offensiven Spielstil auszugleichen muss Laimer eine Position nach vorne rücken auf den rechten Flügel.

    • 03.07.26

      Glaube nicht alles was hier steht. Agu klar rv. War immer nur Aushilfe auf links. Aber er kann mit linken Fuß nichts und gehört schon längst wieder nach rechts hinten. Seine flanken von links waren auch unterirdisch.

      Weiser ist NIEMALS jemand für eine 4er Kette als rechtsverteidiger.
      Der wird definitiv RA spielen wenn wir mit 4er Kette spielen.

    • 31.07.26

      Agu ist sowieso die meiste Zeit verletzt

    • 07.08.26

      Eine 4er Kette auf dem Papier kann ja unterschiedlich interpretiert werden. Schaut man sich bspw. TAA bei Liverpool als rv in der 4er Kette an, dann macht er den Spielmacher mit einigen defensiven Anteilen. TAA bei Real ist eine völlig andere Welt. Dort spielt er das was du bei weiser und der 4er Kette vermutest und es klappt nicht.
      Ich denke man muss die Taktik anhand der Spielerstärken wählen und dann geht alles. Stellt man auf RA einen Linksfuss kann der wunderbar ins Zentrum gehen und Platz für weiser machen, während einer der 6er / 8er die Außenbahn abdeckt.
      Ich möchte noch gerne an Borussia Dortmund erinnern die mit Schmelzer und Großkreutz auf den AV Positionen Meister geworden sind .. Alles kein Hexenwerk oder neue Fußballtheorie. Ich habe zwar nicht so viel Vertrauen in das Spiel von thioune und mein Tipp ist, dass er wir keinen schönen Fußball mit ihm sehen werden -Aber vorher alles schon so absolutistisch madig zu reden ist Quatsch

  • 03.07.26

    Wie sehr muss die Ligainsider VA Redaktion Chuki hassen?
    Ihr labert Euch immer tot mit 1000 "Eventualitäten", aber Chuki wird wieder mit keiner Silbe als Eventualität erwähnt.
    Wollt ihr hinterher eigentlich erzählen, dass es absolut nicht abzusehen war, dass Chuki eingeschlagen ist? 🤡🤦‍♂
    Einfach so zu tun als hätte der Chuki Transfer gar nicht stattgefunden ist extrem frech

    • 03.07.26

      Hallo,
      Chuki ist natürlich ein interessanter Spieler, zu dem wir auch verschiedene Ansichten hatten, wie ich bspw. im Video auch dargelegt habe. Dennoch erwähnen wir ihn ja hier und begründen das ganze ja auch auf Basis von vorhandenen Informationen, also Fakten. Natürlich hat der Spieler großes Potenzial und ein Durchbruch ist möglich aber bestimmt nicht sicher, so wie du es hier schon annähernd formulierst. Wir probieren immer eine möglichst objektive Einschätzung zum Stand der Dinge zu machen und da kann man sowohl Argumente für eine Übergangssaison finden, als auch Argumente für eine Saison als "Soforthilfe" finden. Was wir nicht beschrieben haben ist, dass wir glauben, dass er gar keine Relevanz hat, so wie du es beschreibst. Wenn du der Meinung bist, dass der Spieler mit absoluter Sicherheit zur Stammkraft wird, dann ist das ja völlig in Ordnung. Bestenfalls erklärst du uns noch mit einem konstruktiven Hintergedanken, weshalb du das so siehst, dann hat die ganze Community einen Vorteil davon. 🤝

      Du kannst uns gerne weitere, faktenbasierte Argumente liefern. Wenn wir sowas bekommen, sind wir immer bereit diese mit einfließen zu lassen und erneut über eine Änderung zu diskutieren.

    • 03.07.26

      Danke für die ausführliche Antwort, welche für mich dennoch zu der selben Ansicht führt, dass ihr Chuki für den größten Vollpfosten haltet. Ihr müsstet doch wissen, dass KEIN Transfer mit absoluter Sicherheit einschlägt oder versagt. Ihr müsstet ebenfalls wissen, dass die Vorbereitung das A und O für die VA zu Beginn der Saison ist.
      Indem ihr Chuki gar nicht in der VA erwähnt,(noch nicht mal als Alternative!) suggeriert ihr dem Forum hier, dass es ausgeschlossen ist dass Chuki die Möglichkeit hat durch eine Top Vorbereitung in die S11 zu rutschen.
      Ihr solltet mal aufhören alles immer mit Fakten oder faktenbasierten Argumenten erklären zu wollen, denn letztlich steht und fällt der Erfolg oder Misserfolg jedes Transfers mit dem Spieler selbst. Manche brauchen länger, manche können sofort helfen, und einige wenige werden zu Rohrkrepierern. Dazu gibt's bestimmt auch Statistiken, nur dass auch diese hier nichts nützen.
      Ihr könnt machen was ihr wollt, aber Chuki 0,0 Chance einzuräumen ist falsch.
      LG aus der ehemaligen Hauptstadt

  • 05.06.26

    Wenn Chuki eine gute Vorbereitung spielt ist er selbstverständlich eine S11 Option.
    Top Spieler mit extrem guten Standard Qualitäten

  • 05.06.26

    Würde mir noch eine Prognose des Tabellenplatzes bei allen Mannschaften wünschen. Kann ja auch vor Saisonstart, wenn die Kader halbwegs stehen, eingefügt werden

  • 05.06.26

    Dass ihr Mbangula gesetzt seht (,Wir glauben fest daran, dass ihm im zweiten Jahr der Durchbruch an der Weser gelingt.') und Grüll nur am Rande erwähnt, erscheint mir schon recht subjektiv.

    Objektiv gesehen stehen die Chancen sportlich wohl für beide gleich gut/schlecht. Schließlich sollte der Systemwechsel auch Grüll zugute kommen.

    Was vmtl. ein bisschen mehr für Mbangula spricht, ist das erhebliche Invest, was man bestimmt tunlichst nicht endgültig in den Sand setzen möchte.

    p.s.:
    Trotz Wechselgerüchten sollte Covic schon auch eine Erwähnung wert sein, oder?

    • 05.06.26

      Moin, danke für dein Feedback! Genau, Bremen muss einfach aufgrund dieser großen Investition auf Mbangula setzen. Zudem bringt er ja enormes Potenzial mit, welches er bisher schon/nur im Ansatz zeigen konnte. Grüll hat uns in den letzten Jahren bei Werder jetzt nicht so sehr überzeugt, dass er bei uns in die Top-Elf müsste. Dich schon?

      Čović ist noch nicht nah genug dran unserer Meinung nach! Da könnte auch mal eine Leihe zum Thema werden.

    • 05.06.26

      Er hatte ein paar herausragende Spiele, an die ich mich erinnere, aber Top11, nein.
      Hätte ihn aber genauso als Alternative gelistet wie Njinmah.

      Die Skepsis bei Covic lass ich mir gefallen.

    • 05.06.26

      Hatten Grüll auch erst als Option hinter Mbangula. Uns dann aber noch mal umentschieden, weil wir dann doch so stark von Mbangula ausgehen. Und natürlich ist das subjektiv! Jede Prognose ist doch subjektiv. Danke für dein Feedback

    • 05.06.26

      Nicht dafür 👍

    • 05.06.26

      Ich sehe Mbangula ebenfalls absolut nicht in der S11 gesetzt. Grüll hat Werder in vielerlei Hinsicht geholfen die Klasse zu halten.
      Und ein extrem wichtiger Faktor ist die professionelle Top Einstellung von Grüll, ganz im Gegensatz zu Mbangula, der des öfteren wegen Missverhalten, Lustlosigkeit und Faulheit beim Training gerügt wurde.
      Ganz übel empfand ich die lächerliche Kritik vom Mbangula Berater an den Verantwortlichen von Werder

    • 31.07.26

      Denke auch, dass Covic als Alternative genannt werden sollte. Guter Start und gute Entwicklung in der letzten Saison. Da geht noch mehr...

  • 05.06.26

    Die Situation im Sturm macht mir jetzt schon wieder Bauchschmerzen. Wir lieben Füllkrug alle, aber er ist mittlerweile 33 und hatte auch schon Knorpelverletzungen an beiden Knien. Es wäre haargenau der gleiche Gamble, den man mit Boniface versucht hat und daraus sollte man lernen...

    • 05.06.26

      Haargenau. Also bis auf die Tatsache, dass Fülle aus der eigenen Jugend stammt.
      Und natürlich, dass seine 2. Zeit im Verein äußerst erfolgreich war und ihn fast schon zur Legende gemacht hat.
      Ach, ja. Und dass er menschlich über jeden Zweifel erhaben ist.
      Aber sonst, ja. Haargenau 👌

    • 05.06.26

      Oh, das kleine aber feine Detail, dass Füllkrugs Kreuzband- & Knorpelgeschichten vor COVID bzw. sogar vor ,Wir-schaffen-das' waren, hab ich noch vergessen.

      p.s.:
      Man sehe mir den ironischen Unterton nach. Nicht böse gemeint 😉

    • 05.06.26

      ok, haargenau war vielleicht nicht der richtige Ausdruck und dass ich ihn als Mensch im Verein haben will, steht auch außer Frage. Aber das schützt uns auch nicht davor sportlich wieder ins offene Messer zu laufen, wenn er nicht fit ist und wir mit Quetant und Musah die Hälfte der Saison auskommen müssen.

    • 05.06.26

      Natürlich nicht. Und auch, ob er nach der Zeit in Mailand & West Ham sportlich noch eine große Hilfe sein kann, ist ja nicht in Stein gemeißelt.
      Wenn man in Bremen aber für jmd. in's Risiko gehen kann, dann für ihn.

  • 25.07.26

    [Kommentar gelöscht]