Die TSG Hoffenheim bemüht sich weiterhin intensiv um Jens Stage, stößt beim SV Werder Bremen bislang aber auf harten Widerstand. Wie die DeichStube berichtet, haben die Grün-Weißen inzwischen auch ein zweites Angebot der Kraichgauer für den dänischen Mittelfeldspieler abgelehnt.
Nachdem die erste Offerte noch bei 9 Millionen Euro gelegen habe, soll das nachgebesserte Angebot sich mittlerweile knapp im zweistelligen Millionenbereich bewegt haben – aus Sicht der Bremer allerdings weiterhin zu wenig.
Werder pocht auf hohe Ablöse
Intern gilt Stage weiterhin als enorm wichtiger Baustein der Mannschaft. Der 29-Jährige war in den vergangenen beiden Bundesliga-Spielzeiten jeweils bester Werder-Torschütze und überzeugte zudem als Führungsspieler im zentralen Mittelfeld.
Laut DeichStube möchten die Verantwortlichen den Dänen deshalb keinesfalls unter seinem Marktwert ziehen lassen, der aktuell bei rund 14 Millionen Euro (Transfermarkt) liegt. Die starke Verhandlungsposition der Bremer soll zusätzlich durch den millionenschweren Verkauf von Mio Backhaus an den SC Freiburg gestärkt worden sein. Finanzielle Zwänge, Stage kurzfristig verkaufen zu müssen, bestehen daher aktuell nicht.
Stage mit Hoffenheim bereits einig
Anders sieht die Situation auf Spielerseite aus. Dem Bericht zufolge hat sich Stage mit der TSG Hoffenheim inzwischen auf einen Vertrag bis 2030 verständigt. Der Mittelfeldspieler soll den Wechsel nach Sinsheim als nächsten Schritt in seiner Karriere ansehen.
Hoffenheim hofft nun offenbar darauf, dass der klare Wechselwunsch des Dänen zusätzlichen Druck auf Werder ausübt. Angesichts des relativ fortgeschrittenen Alters von Stage empfindet die TSG die Preisforderung aus dem Norden angeblich als zu hoch.
Festzuhalten bleibt aber erst mal, dass die Vorstellungen beider Klubs deutlich auseinanderliegen. Entsprechend könnte sich der Poker um Stage noch über mehrere weitere Verhandlungsrunden ziehen.



Alles richtig gemacht
Stage meinte dass er gerne nochmal was anderes/attraktiveres machen würde. Gleichzeitig betonte er aber dass er sich in Bremen sehr wohl fühlt und er sich auch gut vorstellen kann in Bremen zu bleiben.
Wenn Hoffenheim nicht in der Lage ist ein marktgerechtes Angebot abzugeben, dann ist Werder auch nicht unter Druck da irgendwie drauf zu reagieren. Klar im Sinne der Moral des Spielers sollte man sich bei einem guten Angebot für alle an einen Tisch setzen. Solange das nicht passiert bleibt er eben bei Werder.
Was viele hier vergessen: das Geld für die Ablöse wird Hoffenheim wahrscheinlich nicht wieder sehen.
Da Mal eben so 15mio Ablöse zu erwarten ist halt all in gehen. Da würde Hoffe pro Jahr mit Gehalt ca. 10mio zahlen. Da muss er schon zu 100% einschlagen... Wartet Hoffenheim ein Jahr kostet er wieder deutlich weniger. Immer nicht einfach bei Spielern mit der Qualität und dem Alter.
Was sind denn heute noch 15mio Ablöse? Und dann noch für einen Verein, der finanziell nicht ganz so schlecht da steht..
Und dann noch bei der Qualität und Konstanz des Spielers..
The Stage is yours.
Komisch, dass nicht noch weitere Vereine an ihm interessiert zu sein scheinen.. Den kann ich mir auch sehr gut in Frankfurt oder Dortmund vorstellen.
Jawollo so muss man mitten krauchgauan vahandeln
Die sollen marktgerechte angebote abgeben sonst würd ich als werder hart bleiben.
marktgerecht entspricht angebot und nachfrage, nicht dem fiktiven markwert eines transferportals.
Wenn keine Nachfrage da ist, dann muss man mit dem Preis runter gehen. Wenn man allerdings gar nicht verkaufen muss und will, dann steigt der Preis wiederum.
Der Preis von Transfermarkt ist hier schon sehr realistisch und die Angebote definitiv nicht marktgerecht.