Borussia Dortmund zieht sich aus dem Werben um Said El Mala zurück. Wie Sky berichtet, haben die Verantwortlichen des BVB am Freitag einstimmig beschlossen, von einer Verpflichtung des Offensivspielers Abstand zu nehmen. Zuvor hatte der 1. FC Köln auch das jüngste Angebot der Dortmunder abgelehnt.
Der BVB hatte in den vergangenen Wochen intensiv um den 19-Jährigen geworben und mehrere Offerten in Köln hinterlegt, ohne die Verantwortlichen von einem Verkauf überzeugen zu können. Zuletzt stand ein verbessertes Angebot von insgesamt über 50 Millionen Euro im Raum.
Köln bleibt bei El Mala hart
Auch diese Größenordnung führte letztlich nicht zum gewünschten Durchbruch. Das Problem: Der gebotene Fixbetrag (laut BILD 46 Millionen Euro) lag unter 50 Millionen Euro und damit weiterhin unter der FC-Forderung. Nachdem Köln erneut ablehnte, haben die Dortmunder nun die Konsequenzen gezogen und den Transferpoker für beendet erklärt. Weitere Angebote soll es nach aktuellem Stand nicht geben.
Update: Inzwischen hat auch BVB-Geschäftsführer Lars Ricken den Rückzug aus dem Poker bestätigt. „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, erklärte der 50-Jährige gegenüber der Funke Mediengruppe. Nach der Ablehnung des letzten Dortmunder Angebots werde der Verein „kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen“.
El Mala selbst galt grundsätzlich als offen für einen Wechsel zum BVB. Der Linksaußen wird seine Karriere nun aber aller Voraussicht nach zunächst beim 1. FC Köln fortsetzen. Dort steht er langfristig bis 2030 unter Vertrag.
Für Dortmund enden damit die wohl intensivsten Transferbemühungen des bisherigen Sommers ohne Erfolg. Die Westfalen sollen aber längst an El-Mala-Alternativen dran und hier in fortgeschrittenen Gesprächen sein.