Der Transfer von Said El Mala zu Borussia Dortmund gerät – wieder mal – ins Stocken. Der 1. FC Köln hat auch das mittlerweile vierte Angebot der Schwarz-Gelben abgelehnt und die Verhandlungen vorerst gestoppt.
Wie Sky und Bild übereinstimmend berichten, lag die neueste Offerte des BVB bei etwa 40 Millionen Euro als Fixsumme, die durch Bonuszahlungen auf rund 45 Millionen Euro hätte ansteigen können. Für die Kölner Verantwortlichen um Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler und die Vereinsgremien liegt dies weiterhin unter den Erwartungen. Der FC fordert ein Gesamtpaket von mindestens 50 Millionen Euro, weshalb die Gespräche nun pausiert wurden. Der Verein plane bei dieser Gemengelage über den Sommer hinaus mit El Mala, sodass nur ein außergewöhnliches Angebot zu einem Umdenken führen könnte.
BVB bleibt optimistisch, Leipzig lauert
Trotz der klaren Absage der Rheinländer sind die Dortmunder Bosse laut BILD weiterhin optimistisch gestimmt und wollen den 19-Jährigen nicht aufgeben. Der BVB bereitet derzeit ein erneutes Angebot vor, auch wenn fraglich bleibt, ob die Kölner darauf eingehen werden.
Zusätzliche Dynamik könnte der Poker durch RB Leipzig erhalten. Wie der GEISSBLOG meldet, verfügen die Sachsen nach dem Verkauf von Yan Diomande für rund 125 Millionen Euro über frisches Kapital und wägen nun ab, ob sie ebenfalls ein Angebot für El Mala abgeben. Ein Wettbieten zwischen Dortmund und Leipzig würde Kölns Verhandlungsposition kurz vor dem Saisonstart massiv stärken.
Der Spieler selbst gehe mit der Situation derweil entspannt um. El Mala habe zwar den Wunsch geäußert, zum BVB zu wechseln und in der Champions League zu spielen, macht aufgrund der stockenden Verhandlungen aber keinen Alarm. Ein Verbleib in Köln stelle für ihn kein grundsätzliches Problem dar, wo er für Trainer René Wagner als zentraler Leistungsträger für den Klassenerhalt eingeplant sei.