In die Zukunft von Karim Coulibaly kommt nach einem lange ruhigen Transfersommer nun deutlich Bewegung. RC Straßburg arbeitet nach Informationen von Sky konkret an einer Verpflichtung des 19-jährigen Innenverteidigers und hat Werder Bremen bereits zwei Angebote vorgelegt. Beide Offerten lehnten die Grün-Weißen ab, die Gespräche sollen aber weiterlaufen.
Wie BILD ergänzend berichtet, lagen beide Angebote jeweils unter 20 Millionen Euro und stellten damit keine Verhandlungsgrundlage für Werder dar. Straßburg wolle sich davon allerdings nicht abschrecken lassen und bereite bereits eine dritte, verbesserte Offerte vor. Bei der Ablösevorstellung gibt es unterschiedliche Angaben: Während BILD von rund 30 Millionen Euro spricht, verortet der kicker die Bremer Forderung im mittleren 20-Millionen-Euro-Bereich.
Update: Inzwischen ist die angekündigte dritte Offerte aus Straßburg eingetroffen. Laut BILD bietet der französische Erstligist 20 Millionen Euro als fixe Ablöse für Coulibaly. Durch Bonuszahlungen und eine Weiterverkaufsbeteiligung könnte das Gesamtpaket auf mehr als 25 Millionen Euro anwachsen. Es soll sich um das letzte Angebot der Franzosen handeln. Werder muss nun entscheiden, ob die gebotene Summe für einen Verkauf des Innenverteidigers ausreicht.
Ob Straßburg am Ende tatsächlich den Zuschlag erhält, ist damit noch offen. Nach BILD-Informationen beschäftigt sich auch der Newcastle United FC weiterhin mit Coulibaly und könnte in den kommenden Tagen ebenfalls aktiv werden.
Ein Verkauf des Innenverteidigers hätte für Werder unmittelbare Auswirkungen auf die weitere Kaderplanung. Der Klub hat mit Oskar Wójcik bereits frühzeitig einen weiteren Innenverteidiger verpflichtet und plant daneben noch Verstärkungen auf anderen Positionen. Durch einen Coulibaly-Transfer würde zusätzlicher finanzieller Spielraum für weitere Neuzugänge entstehen.